Hans Kohl

Aktivitäten / Ausstellungen:

Gemeinschaftsausstellungen:

1978 Jugendzentrum Essen
1978 Foyer des Opernhauses Köln
1979 Elementa-Galerie Köln
1980 Informationszentrum der Stadt Brühl
1981 Foyer des Schauspielhauses Köln
1984 Foyer des Prinzregententheaters München
1984 "Erstes Rollendes Atelier" Köln
1990 Galerie Rathaus, Wörth am Rhein
jurierte Auswahlausstellung
1995 Hof-Galerie Morsum-Sylt
1995 Wilhelm-Dröcher-Haus, Kirn
1996 "Räumliche und architektonische Visionen", Sparkasse Karlsruhe
jurierte Auswahlausstellung
1996 Freiluftgalerie Bexbach-Saar
1996 Kunst Open Air, Ottweiler
1997 br art Gallery Zollikofen, Bern
1998 Galerie Zero, Barcelona
juriete Auswahlausstellung
1998 New World Art Centre, Soho, New York
1999 Symposion der Landschaft, Kirn
2000 Ausstellung in Kirn
2000 Staatliches Museum für Naturkunde, Karlsruhe
2000 Schloss Ettlingen, Baden-Württemberg
2000 Landesamt für Umweltschutz, Augsburg
2000 Ministerium Ländlicher Raum, Stuttgart
2000 Sächs. Staatsministerium f. Umwelt und Landwirtschaft, Dresden
2000 Natur-Mensch, St. Andreasberg, Harz
jurierte Themenausstellung
2002 Rathaus, Bad Honnef
jurierte Themenausstellung
2002 Centre culturel, Paris
2003 Centre culturel, Paris
2004 Pavillon Josephine, Strasbourg
2005 "Zeit-Weise", Mömbris
2007 "Kunst in der Passage", LohmART Lohmar
2008 Blickpunkte 08 Kulturtage Lohmar Vernissage zur Bilderausstellung von Hans Kohl mit tänzerischen Einlagen
Ballettschule im Hofgarten "Doris Schuster-Weber" Lohmar
2008 "Blaue Ausstellung" Lohmar
2009 "Kunst in Zwischenräumen" ,Lohmar
2009 "Grenzen", Lohmar
2011 Kulturbunker, Köln-Mülheim
2012 "Prima Klima?! Galerie DISPLAY, Köln
2012 "Ruheorte" cossart, Galerie Das Kunst-Werk, Mechernich-Antweiler
2013 "Prima Klima ?!" crossart International, AVG Köln
2013 "KalkKunst", im Polizeipräsidium Köln
2013 crossart International, Montecristo, Gran Canaria
2013 "Prima Klima?!" Umweltministerium des Landes NRW, Düsseldorf
2014 "KalkKunst", Köln
2015 "RoesART", Rösrath
2015 "After Work",crossart International,
Lohnhalle Niehbuhrg-Oberhausen
2015 Benefizaktion für das Kinderhilfswerk PLAN mit Werkschau
der Künstler in der Kunsthalle LohmART, Lohmar
2015 "All Inclusive II", Kunstkreis für den Rhein-Sieg-Kreis e.V.
Siegburg
2015 Polizeipräsidium Köln
2015 "Perspektiven" Hans Kohl-Malerei und Bernd Müller-Plastiken
Kunsthalle LohmART, Lohmar
2015 Mitgliederjahresausstellung Kunsthalle LohmART, Lohmar
2016 "IMPRESSIONEN" Kunsthalle LohmART, Lohmar
2016 "flüchtig" Mitgliederausstellung
Kunstverein Rhein-Sieg-Kreis e.V.Siegburg
2016 ARTLOKAL, Kunstplatz Rhein-Sieg,
Kulturhalle Kabelmetall, Windeck
2016 "Best of crossart Vol.2" ,Kunsthaus Nordstemmen
2016 Mitgliederjahresausstellung Kunsthalle LohmART, Lohmar
2016 "Dada nau" ,Galerie Hartung, Köln
2017 "Selfie-Projekt" ,Galerie Hartung, Köln
2017 "Paper Pairs" Berlin-Lichtenberg
2017 "Paper-Pars" Köln
2017 ARTLOKAL KUNSTPLATZ RHEIN-SIEG, Kabelmetall Windeck
2017 artpu:l MESSE FÜR AKTUELLE KUNST PAN KUNSTFORUM NIEDERRHEIN
2017 ...in die Tiefe... Mitgliederausstellung des Kunstvereins für
den Rhein-Sieg-Kreis Pumpwerk, Siegburg
2017 LohmART 2.0 Mitgliederausstellung Kunsthalle Lohmar
2017 Clemens Galerie, Solingen
2018 Q18 Paper Pairs, Köln
2018 Paper Pairs Kunstmüllerei, Düsseldorf
2018 Paper Pairs Galerie 149 Bremerhaven
2018 Paper Pairs Werkstatt 212, Bremerhaven
2018 "die Zeit im Bild" Mitgliederausstellung des Kunstvereins
für den Rhein-Sieg-Kreis, Siegburg
2018 Paper Pairs Koncertkirken, Kobenhaven, Denmark
2019 "All inclusive" Mitgliederausstellung des Kunstvereins
für den Rhein-Sieg-Kreis, Siegburg

Einzelausstellungen:
1979 Stadt Brühl
1980 Kulturzentrum Zanderhof in Pulheim
1981 Dresdner Bank Köln
1984 Museumsverein, Nideggen
1986 "Landschaft-und Umwelt", Villa Therese, Lohmar
1998 Galerie Steiner Bremgarten, Zürich
1998 Galerie Stadt Mannheim
1998 Rathaus Neunkirchen-Seelscheid
2001 Galerie Meyer, Berlin
2002 Lamai-Haus, Hamburg-Altona
2005 Villa Therese, Lohmar
2007 "Offenes Atelier"
2007 Akzent-Hotel, Lohmar
2008 Ballettschule im Hofgarten Kulturtage in Lohmar
2013 Johanniter-Stift Köln
2014 "Rhythmen der Natur" Matthias-Claudius-Haus, Lohmar Wahlscheid
2014 Galerie Physiowid, Köln-Widdersdorf
2015 Kalk Karree, Köln



Presse:

Rhein-Sieg-Anzeiger und Rhein-Sieg-Rundschau

Kunsthalle "LohmART" wurde zu einem Mekka für Kunstbegeisterte
ERSTELLT 08.11.2015

Hans Kohl und Bernd Müller stellen in der Kunsthalle "LohmART"
aus. Von Andrea Hauser

Lohmar. Hinter Palmen und Strand kräuseln sich weiße
Schaumkronen auf dem Meer. Eine Bohrinsel am Horizont bricht die
karibische Idylle. Unter dem Bild harren Porträts aus, Panda ,Eisbär,
Leopard und Hase schauen aus großen Augen in den Saal." Als
Landschaftsmaler ist man verpflichtet, auf Natur und Umwelt zu
schauen, auf aussterbende Tierarten." So definiert Hans Kohl seinen
selbst gewählten Auftrag als Maler. Am Wochenende waren seine
Arbeiten in der Kunsthalle "LohmART" zu sehen, und einmal mehr
wurde Scheiderhöhe zu einem Mekka für Kunstbegeisterte.
Kräftige Hände formen Drohgebärden, dazwischen Stacheldraht, nur
wenige Schritte entfernt stellt sich eine Patchworkfamilie den Blicken
der Betrachter. Chiffren zwischenmenschlicher Beziehungen und ihre
Verhaltensweisen leben in allen Plastiken und Skulpturen, die Bildhauer Bernd Müller auf den Höhenrücken mitgebracht hat.
"Eigentlich sind es Erlebnisse und Empfindungen", erklärte der
Kölner seine Arbeiten, "die jedem tagtäglich begegnen". Der Titel
der gemeinsam gestalteten Ausstellung einte die unterschiedlichen
Ansätze der beiden Künstler dennoch: "Perspektiven".
Für den Kunstmaler Kohl ist das die Auseinandersetzung mit der Natur,
mit Bedrohung und Harmonie gleichermaßen. Etliche Bilder sind noch
taufrisch, entstanden erst in diesem Jahr auf der Insel Mallorca.
Wildes Meer, zerklüftete Landschaften, "ich tobe mich gerne in
Wellen aus", erzählte der Maler. Ebenso gern wie realistisch nimmt er es offenbar mit Windstille und Morgenröte auf. Eindrücke, eingesammelt bei Spaziergängen durch das Naafbachtal und in der
Umgebung seines Heimatortes Neuhonrath drückte Kohl dagegen eher
expressionistisch aus, greift auch sonst außer zu Pinsel und Leinwand zu Spachtel und Naturmaterialien wie Sägemehl oder Sand.


Rhein-Sieg-Rundschau 2005
Impressionistische Bilder von Hans Kohl in der Villa Therese in Lohmar
Noch bis zum 31.Dezember sind in den Räumen der Villa Therese Lohmar
die Bilder des Künstlers Hans Kohl zu besichtigen. Meist Motive aus
der näheren Umgebung, aber auch aus dem Zyklus "Istrien" wirken sie auf den Besucher von naturalistisch bis Impressionistisch, aber zumindest haben alle Bilder immer eine Besonderheit: es sind
keinerlei Menschen darauf zu sehen, damit die Ruhe für den Betrachter
erhalten bleibt, keine zerstörerische Wirkung-bis auf einen Mauerriss
in dem Bild "Ausblick"-die Harmonie der Natur in der Ausstellung sichtbar wird.
Hans Kohl gestaltet mit sehenden Augen seine Bilder, aber auch mit
Phantasie, Beobachtungsgabe und Liebe zur Natur. Er möchte dem Betrachter nicht nur die Umgebung nahebringen, in der er lebt, sondern mehr wecken. Mit Überzeugungskraft den Worten Paul Klees Nachdruck geben: "Kunst gibt nicht nur das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar". Licht und Schatten, die Detail-Getreue und ein roter Faden, der sich durch seine Bilder zieht...all das ist wichtig für ihn und gibt dem Betrachter vielleicht erst im zweiten Blick den trügerischen Schein preis, der oftmals hinter einer vermeintlichen Idylle steht.
Viele Ausstellungen gingen dieser hier in Lohmar voraus, aber eines bleibt allen gemein: die Schönheit der Kunst und die Faszination,
sich in einem Bild versenken zu dürfen.


Rhein-Sieg-Anzeiger 2005
Ausstellung: "Landschaften"
Ausstellung in der Lohmarer Villa Therese
Lohmar. In einer Ausstellung des Lohmarer Malers Hans Kohl können
sich die Besucher noch bis zum 31. Dezember in eine vielfältige
Welt der " Landschaften" versetzen lassen.
Hans Kohl gestaltet seine Werke mit der Kraft der Phantasie,
sensibler Beobachtungsgabe und unbedingter Liebe zur Natur. Der Künstler , der selbst in Neuhonrath lebt, bevorzugt eine von Blautönen dominierte, nuancierte Farbgebung. Nach eigener Aussage
geht es in seinen Werken nicht um simple topographische Korrektheit und perspektivische Genauigkeit, sondern um Überzeugungskraft für
Auge und Geist. Auch darum widmet sich der gelernte Theatermaler
in vielen seiner Werke auch dem Gegenteil des Ideals, der Realität,
und macht die Umweltproblematik zum zentralen Thema. Wechselnde
Motive, bevorzugt Impressionen von Landschaften, wecken in dem
Augen des Betrachters Beschaulichkeit und Unberühtheit. Erst auf
den zweiten Blick wird deutlich, dass die Bäume kahle Äste tragen
und die Idylle erscheint mehr als trügerisch.
Die 26 Werke aus Öl, Acryl oder Mischtechnik, die den Titel
"Winterabend im Naafbachtal" oder "Seerosenteich" tragen, können
während der Öffnungszeiten besichtigt werden.


Berliner Zeitung 2001
Galerie Meyer, Reichsstraße 71, Berlin
Nach Ausstellungen in Barcelona, Zürich, New York, München und Sylt nun auch in Berlin: Hans Kohl, (geb. 1942 in Köln), zeigt seine überwiegend großformatigen Bilder. Ihm kommt es darauf an, uns vor Augen zu führen, was wir an der Natur haben: Schönheit, Ruhe, Stille, Harmonie. Gleichzeitig vermitteln seine Bilder aus dem Zyklus "Destabilisierung" den Verlust der Natur durch die Zerstörung. Seine Bilder in Öl, Acryl oder Mischtechnik strahlen Ruhe aus -zum Teil eine kalte Ruhe.


Mannheimer Morgen 1998
In die Weite geführt
Ausstellung: Landschaftsmalerei in der Stadt-Galerie
Von unserer Mitarbeiterin
Ulrike Soltendiek
Lichte Birkenhaine, in magisches Blau getauchte Weiher- und Hügelansichten und nebelverhangene Flußlandschaften finden sich in den Gemälden des 1942 geborenen Hans Kohl. Es scheint, als wolle er mit Pinsel und Farben den Verfall der Natur aufhalten, als lüde er ein zu einem letzten Spaziergang in den bedrohten Landschaften. Das Triptychon " Wald heute" spricht eine deutliche Sprache: Kahl, abgestorben, gefällt und ausgedünnt bilden Bäume einen Wald, der schon keiner mehr ist. Hans Kohls realistischen Naturabbildungen wohnt eine Sogwirkung inne. Man fühlt sich körperlich hineingezogen in diese großformatigen, mit dem pastosen Farbauftrag und der körnigen Textur so plastisch in die Weite führenden Bildräumen.

Faszinierend wirken auch jene Gemälde, in denen Hans Kohl den Betrachter von innen nach außen führt. Aufgerissenes, instabiles Mauerwerk markiert den Ausschnitt, der die dahinterliegende
Landschaft zeigt. Diese Werke, zu denen "Destabilisierung" gehört,
bezeichnet der Künstler als "plastische Strukturbilder".


Züricher Zeitung 1998 Schweiz
Bremgarten Die Galerie A+A. Steiner präsentiert den
Kölner Hans Kohl
Der Künstler hatte, von Köln her kommend, noch eine Schlaufe nach Bern fahren müssen, um das "Titelbild" seiner Bremgarter Vernissage
"Ausblick" aus dervorherigen Ausstellung abzuholen. So ergab sich, quasi während dem Hereintragen der meist grossformatigen Bilder,
ein interessantes Gespräch um Kunst und Empfinden,um Farben und
Natur, um Gelb und Grün, um Struktur, Handwerk und Aussage.
Hans Kohl hat sich nach Kursen in figürlichen Zeichnen an der Kölner
Werkschule seine eigene Stilrichtung erarbeitet. Er trägt im Sinne
des Wortes dick auf. Doch will er weg von der klassischen Malweise.
Also schafft er sich auf der gespannten Leinwand einen oft sehr rauen
Untergrund, eine abstrakte Farbstimmung, eine Art Verputz gar, mit
Sand oder Sägemehl durchsetzt. Darauf spachtelt und malt er Landschaften, Umwelt und Natur, verfallende Bauten-hintergründige Zivilisationskritik ist sein Anliegen. Tiere oder Menschen sieht
man auf seinen Bildern nicht. In Zwischenschritten wird übers
ganze Bild lasiert, dann fängt der Künstler erneut an, plastisch darauf zu spachteln. Das Resultat ist immerhin interessant. Die
scheinbare Harmonie in Blau- und Grüntönen-Hans Kohl :" Ich liebe
die kalten Farben" - regt erst bei naher Betrachtung zur Nachdenklichkeit an.


Bremgater Bezirks-Anzeiger 1998 Schweiz
Der Kunstmaler Hans Kohl in der Galerie A.und A. Steiner in Bremgarten

Pinselstiche für die bedrohte Natur
Auf den ersten Blick scheinen die Bilder des Rheinländer Kunstmalers Hans Kohl der Idylle verpflichtet. Erst bei der näheren Betrachtung
bekommt der absterbende Baum seine Aussage, wird der Blick durch das
Mauerwerk zur gemalten Zeitgeschichte.

ke. Er ist ein Landschaftsmaler mit eigenen Ansichten, mit einer
besonderen Maltechnik und einem nicht verschulten Können, der
Hans Kohl aus Lohmar-Neuhonrath bei Köln in den deutschen Landen.
Die kalten, gebrochenen Blautöne mit der Lichtabstufung durch Weiß
sind sein Markenzeichen, und besonders in den Wasserpartien schimmert ein Hauch Monet durch, während die Baumlandschaften durch die Pinselfürhrung von Magritte beeinflusst scheinen. Was zuerst durch
die scheinbare Ruhe, Stille und Harmonie erfreut, wird aber in der
Tiefe zum Mahnmal gegen die Zerstörung der Umwelt. Es sind mit Pinsel
und Spachtel abgeschossene kleine Stiche in unsere selbstgefällige
Zufriedenheit, stumme Zeugen der fortschreitenden Zerstörung unserer
Lebensgrundlagen. Der Natur gebührende Frische erhalten die Darstellung durch die von Kohl gepflegte, aus den Bildern herauslesbare Spontanität, die ungehemmte, freie Gestik.


STÄDLI-ZYTIG Nr.1/ 98 Schweiz

Hans Kohl stellt in der Galerie A.+ A. Steiner, Bremgarten aus

Landschaften, Umwelt, Natur, Zivilisation und Zivilisationskritik,
das sind die Motive und Themen im Werk von Hans Kohl. Damit verbunden ist zweifelsohne eine konkrete Aussage, die Auseinandersetzung der Natur als solcher,in ihrer Bedrohtheit und Verletzlichkeit. Dem
Künstler Hans Kohl kommt es darauf an, dem Betrachter mittels Farbe und Leinwand vor Augen zu führen, was wir an ihr, der Natur, haben:
Schönheit, Ruhe, Stille, Harmonie, vielleicht so etwas wie Frieden.
Die naturalistische, detailtreue und manchmal auch leicht impressionistisch anmutenden Werke in Öl, Acryl oder Mischtechnik
strahlen viel Ruhe aus. Besonders hervorzuheben ist noch die Technik,
mit der Hans Kohl seine Ideenwelt umsetzt. Die Plastizität der
realistisch und gestisch orientierten Werke erreicht er mittels
Spachtel, Pinsel, Naturmaterialien, Acrylspachtelmasse und zahlreichen
Lasuren.

Wochenzeitung im Freiamt Schweiz 1998

Hans Kohl
Angesichts der fortschreitenden Zerstörung unserer natürlichen
Lebensgrundlagen braucht es Künstler wie Hans Kohl (geboren 1942
in Köln) die Mahnend den Finger (Pinsel) heben, auch wenn eigentlich niemand es so recht wissen will...
Seine Werke sind vom 6.bis 27. Februar 1998 in der Galerie A.+ A. Steiner, Schenkgasse 7 in Bremgarten ausgestellt.


Internationaler Maler in der Galerie Steiner, Bremgarten
Hans Kohl- Ein engagierter Künstler

Landschaften,Umwelt,Natur, Zivilisationskritik, das sind die Motive
und Themen im Werk von Hans Kohl. Damit verbunden ist zweifelsohne
eine konkrete Aussage, die Auseinandersetzung der Natur als solcher, in ihrer Bedrohtheit und Verletzlichkeit. Dem Künstler kommt es darauf an, dem Betrachter mittels Farbe und Leinwand vor Augen zu führen, was wir an ihr, der Natur,haben: Schönheit, Ruhe, Stille, Harmonie, vielleicht so etwas wie Frieden.
Die naturalistische, detailgetreue und manchmal auch leicht impressionistisch anmutenden Werke in Öl, Acryl oder Mischtechnik
strahlen viel Ruhe aus, eine kühle Ruhe zwar; vielleicht deshalb,
weil auf allen Bildern die Ursache für Disharmonie und Zerstörung
nicht zu sehen ist: der Mensch-der sich durch sein Tun immer mehr von der Umwelt und damit sich selbst entfremdet, der Natur letztlich nur noch durch einen Mauerriss teilhaftig wird.
Besonders ist hervorzuheben ist die Technik, mit der Hans Kohl seine Ideenwelt umsetzt. Die Plastizität der realistischen und gestischen orientierten Werke erreicht er mittels Spachtel, Pinsel,
Naturmaterialien, Acrylspachtelmasse und zahlreichen Lasuren. Der
Mal-bzw. Arbeitsvorgang , der primär der spontanen Eingebung folgt,ist somit sehr zeitintensiv, setzt mehrere Arbeitsgänge voraus und nachträgliche Veränderungen sind durchaus gewollt. Diese aus dem Bauch heraus entwickelte Vorgehensweise ist sympathisches Charakteristikum,die sich nicht rückwärts-, sondern vorwärtsgerichtet gibt.


Zur Eröffnung der Ausstellung
mit Arbeiten von HANS KOHL
im Rathaus Neunkirchen
am 26. April 1998

Guten Tag, meine Damen und Herren, Liebe Freunde der Kunst!

Immer wieder ist es ein besonderes Vergnügen, an dieser Stelle aus
Anlaß einer Vernissage stehen und zu Ihnen sprechen zu dürfen.
Auch mit der Eröffnung der Ausstellung mit Arbeiten von Hans Kohl
am heutigen Sonntagvormittag wird eine liebgewordene, altvertraute
Tradition im Rathaus Neunkirchen fortgesetzt, die wir alle aus der
Region und darüber hinaus nicht mehr missen möchten.
Hans Kohl, der Künstler, um dessen Werke es heute geht, ist mit
zahlreichen Ausstellungen hierzulande, aber auch außerhalb der
rheinischen und der deutschen Lande hervorgetreten. Er zählt zu
den heutzutage in einem nach wie vor von abstrakter Kunst
dominierten Umfeld zu jenen durchaus seltenen Glücksfällen, da
Künstler sich durchgesetzt haben, indem sie sich selbst treu
blieben, weit genug von der Mitte entfernt, um eigene Kontur zu
gewinnen, wandelbar zwar, aber entschieden individuelle
künstlerische Akzente setzend jenseits des Diktats mehr oder
minder schnellebiger Trends in der Kunst. Hans Kohl wähnte nie,
mit einem flüchtig dahingeworfenen, gleichwohl mit allerlei
Feuilletonismen als "genialisch" apostrophierten Werk oder einer
hochstilisierten "Masche" (etwa alles auf den Kopf zu stellen) mit
einem Schlage in den Kunstolymp aufrücken zu müssen.
Und so sind denn auch nicht des Kaisers neue Kleider, denen wir in
dieser Ausstellung begegnen, ist es glücklicherweise nicht
verstiegene Unverständlichkeit, mit der wir uns herumlangweilen
müssen, nicht intellektuelle Überfrachtung, der wir nicht folgen
wollen, selbst wenn wir es könnten, und schon gar nicht elegisch-
romantisches Pathos. Vielmehr gestaltet Hans Kohl mit der Kraft
seiner Phantasie, mit Liebe zur Natur, mit sensibler
Beobachtungsgabe und ausgestattet mit dem unabdingbar notwendigen
künstlerischen Rüstzeug, neue Wirklichkeiten von eigener,
unverwechselbarer Art.
In seinem Bemühen, in und mit seiner Kunst sinnvolle Formen, Tiefe
des Ausdrucks,atmosphärische Dichte zu gewinnen und zu gestalten,
ist Hans Kohl ein klassischer Künstler im Sinn von Arnold
Böcklins Wort, wonach die Kunst sich von der Natur dadurch
unterscheidet, daß sie lediglich das Wesentliche bietet und alles
überflüssiges ausscheidet.
Wie wohltuend, daß dieser Künstler sich nicht in reiner Malerei
erschöpft, sich nicht in l`art-pour-l`art-Attitüde gefällt,
sondern daß er seine Gegenstände, die Elemente und Motive seiner
Bilder benennt, sie dingfest macht, indentifizierbar.
Mit großer malerischer Akkuratesse und subtiler Delikatesse seiner
spezifischen, nuancierten Farbgebung, wobei er sanfte oder auch
vehemente Dünungen von Blau bevorzugt, gleitet er nicht in platten
Realismus ab, sondern erweist sich als schöpferische Kraft nicht
nur in dem, was er malt (und er tut dies mit stupendem, ja
altmeisterlichem können),sondern (wie Liebermann es einmal
formulierte) mehr noch in dem, was er nicht malt.
Es geht nicht um Abbild, sondern um Durchdringung, nicht nur um
Sehen, sondern um Erkennen, nicht um simple topografische
Korrektheit oder perspektivische Genauigkeit, sondern um
Überzeugungskraft für Auge und Geist.
Hans Kohl , meine Damen und Herren, hat seine ganz besondere
"Strickleiter zur Natur". Er ist informiert und engagiert genug,
um ihre latente und immer aggressiver werdende Bedrohung zu
wissen und dies nicht selten zum Thema seiner Bilder zu machen,
die zwischen der längst vergangenen Idylle lieblicher Tage, da
der Wald diesen Namen noch verdiente, und dem besorgniserregenden
Heute fortschreitender Zerstörung den Weg in eine mehr als
ungewisse, jedenfalls zunehmend öde, unbehauste Umwelt aufzeigen.
Und er ist - und das ist mehr-Künstler genug, um nicht nur auf
den wohlfeilen Wogen des Umwelt-Zeitgeistes mitzureiten, sondern
sein Engagement ohne penetrant erhobenen ökologischen Zeigefinger
mit Mitteln der Kunst deutlich zu machen. Er braucht keine mehr
oder minder verquaste message in seinen Bildern dem solcherart
längst überfütterten und gelangweilten Betrachter zu
transportieren.
Die Sprache seiner Bilder ist sehr deutlich, bleibt der Kunst und
den Gesetzen Harmonie jedoch stets verpflichtet. Und Kunst
kommt bei Hans Kohl, so meine ich, immer noch mehr von Können als
von Künden - das zeichnet seine Bilder neben vielen anderen
Attributen so positiv aus, ohne daß sie im mindesten an
Überzeugungskraft einbüßen.
Diese Bilder sind bei aller Ästhetik - etwa des Naafbachtals, das
Hans Kohl erwandert hat, kennt und liebt wie kaum ein anderer-
weit weniger bemüht, dem Augenblick, und sei er noch so schön, auf
der Leinwand Dauer zu verleihen, als daß sie die Dinge unmittelbar
in ihrem Wesenskern und an ihrem bleibenden Grund aufzuspüren und
zu erfassen trachten. Weder hält der Maler unbeirrbar am Sujet und
dessen möglichst präzisen Konturen fest, noch zelebriert er das
malerische Ereignis als solches. Es sind nicht nur die rein
ästhetischen Spektakel von Licht, Wasser, Blüten und sanften
Hügeln im Wechsel der Jahreszeiten - wobei Hans Kohl durchaus den
Zauber Monetscher Bildwelten erreicht und es im als gelernten
Theatermaler ein Leichtes wäre, effektvoll und plakativ darüber
hinauszugehen. Kein Detail ist überflüssig, nichts ist zuviel,
nichts stört. Bei wechselnden Motiven, durch die sich freilich ein
roter Faden zieht, vermag der Maler mit seinen Impressionen von
Landschaft oder verwittertem Gemäuer Empfindungen von Ferne,
Unberührtheit, Einsamkeit, ja Beschaulichkeit zu wecken, und erst
auf den zweiten Blick wird der Betrachter gewahr, daß diese Bäume
gänzlich kahl und unbelaubt sind, die Ruhe trügerisch ist und die
vermeintliche Idylle Züge eines lautlosen Sterbens trägt. Hinter
dem Sichtbaren irrlichtert stets auch ein Hauch des Unsichtbaren,
das Wehen des Windes, das Rieseln der Zeit, das leise Flüstern des
Naafbaches, von dem niemand weiß, wie lange er noch
dahinplätschern wird, eine Ahnung vom Schicksal der Häuser, in
denen einst Menschen lebten und die bessere Zeiten gesehen haben.
Eine Ahnung auch von Menschen, die in den Kohlschen Panoramen der
Stille nicht erscheinen, deren Spuren gleichwohl allenthalben
sichtbar sind.
Auch Hans Kohls bevorzugte Farbgebung changierender, kraftvoll-
magischer Blautöne besitzt nicht die wärmende, lichte Himmelsbläue
eines Sommertages, sondern schattet melancholisch geheimnisvoll
über den Auen, entrückt in die morbide Poesie des Abschiedes, und
schafft eine diffuse Atmosphäre zwischen Tag und Traum, Realität
und Surrealität.
Es gibt eine rein malerische Wahrheit der Dinge, weit umfassender
als das Abbild der Realität. Weder das Sichtbare noch das
Unsichtbare, nicht die Schöpfung und nicht die anthropogene
Gestaltung von Landschaft werden von Hans Kohl in seiner Kunst
verletzt. Seine unprätentiösen Werke fordern unser Augenmerk in
ihrem unspektakulären Charakter ohne jeglichen schrillen Tenor, in
künstlerischer Eigenständigkeit einer leidenschaftlichen
Spurensuche, die sich auch im gestischen heftigen Pinselstrich
niederschlägt und Unwesentliches schnell marginal werden läßt.

Ruhepunkte und Bewegungsabläufe wechseln einander ab in seinen
Szenarien heimischer Gefilde oder südlicher Landstriche wie den
Toscana-Impressionen. Hans Kohl gefällt sich weder in
Schreckensvisionen noch in allzu gefälliger Wirkung. Er läßt der
Phantasie des Betrachters genügend Raum, deutet an, schafft
Einblicke und Ausblicke zugleich, Stenogramme der Welt um uns und
nicht selten Psychogramme der Welt in uns, das eine ins andere
untrennbar verwoben.
Die besondere Technik dieses experimentierfreudigen Künstlers ist,
meine Damen und Herren, der besonderen Erwähnung wert. Hans Kohl
schafft oft Untergründe von stark farbiger oder rauer Struktur,
indem er die Leinwand mit Naturmaterialien, Kupfer oder Rupfen,
Sand oder Sägemehl durchsetzt und Farbe mehrfach pastos aufträgt,
lasiert und spachtelt. Sattes Zitronengelb als Untergrund, deckend
übermalt mit Blau- und Grüntönen zum Beispiel, ergibt Farbklänge
von eigentümlicher Spannung, ebenso wie Sackleinen als Untergrund
zu haptischer Plastizität führt. Der Arbeitsvorgänge sind somit
mehrere, der Schaffensprozeß ist sehr zeitaufwendig. Kohl geht
dabei nicht ausgeklügeltem Kalkül folgend, sondern intuitiv,
jedoch nicht zufällig vor.
Von Zeit und Vergänglichkeit sprechen diese Bilder, die bei aller
Deutlichkeit auch unsere Empfindung für jenseits des
einer Künstlerpersönlichkeit zu begegnen, der bei aller
Begeisterung, aller Energie, allem Engagement die Grundgesetze von
Maß und Ordnung, die Kombination von Intellekt und Empfindsamkeit
notwendiger und beständiger sind als kritisches Chaos und gequälte
Neuerungssucht um jeden Preis.
Es wird Zeit- für uns alle. Hans Kohl malt das, was ihm wichtig
und bedeutsam erscheint an dem Punkt, an dem er gerade steht, im
Leben wie in der Kunst. Und er holt uns da ab, wo wir gerade
stehen:
Die äußerste Form der Aufrichtigkeit in der Kunst.
"Im Herzen der Menschen lebt das Schauspiel der Natur. Um es zu
sehen, muß man es fühlen". Jean-Jacques Rousseau hat ihn gesagt,
diesen Satz, der mir sehr geeignet erscheint, Hans Kohls Kunst
zwischen atmosphärischer Dichte und für Gefahren
sensibilisierender Schönheit zu beschreiben. Auge und Phantasie
des Betrachters bietet diese Ausstellung reiche Fülle.
Es ist zu hoffen, daß uns allen einmal mehr geblieben ist als nur
sehnsüchtige Erinnerung an das Naafbachtal, an Istrien und die
Toscana. Zwar meinte Kierkegaard, daß, wer auch nur eine
Erinnerung hat, reicher sei, als ob er die ganze Welt besäße. doch
glaube ich mit Hans Kohl nicht, daß das Paradies der Erinnerung
als einziger Schatz unseren Kindern, Enkelkindern und folgenden
Generationen genügen wird...
Hans Kohls Bildern und seinem eigenständigen Weg, die Natur nicht
aus den Augen zu verlieren und zugleich mit künstlerischen Mitteln
und großem Können eine tiefere, zeitlosere Realität zu schaffen,
kommt hier eine bedeutsame Rolle zu, fordern sie doch die
Entscheidung beim Rezipienten, sehen zu wollen, und stellen sie
doch einen Anspruch dar, den Dialog zu beginnen und durchzustehen
in der Hoffnung darauf, daß der Mensch die Planeten nicht zwingt,
alle ihre Geheimnisse preiszugeben...
Ich danke Ihnen.

Dr. Petra Rapp-Neumann, Bonn, im April 1998


Kölner Stadt-Anzeiger 3.5.96
"Wald heute"
Landschaften - blühend und sterbend sind die Hauptthemen der Malerei des seit acht Jahren in Neuhonrath lebenden Künstlers.
Zu Eröffnung seiner Ausstellung, die noch bis zum 24. Mai in der
Stadtbücherei Lohmar zu sehen ist, begründete Hans Kohl seine Themenwahl mit der allgemeinen Bedrohung der Umwelt. Auch wenn es "verpönt" sei, heutzutage noch Darstellungen von Landschaften zu
malen-er halte es für nötig. [...] Kohl, der sich in der Landschaft seiner Wahlheimat nach eigenem Bekunden sehr wohl fühlt, hat diese auch auf die Leinwand gebannt: Naafbach im Sommer und im Winter beispielsweise. Als Techniken verwendet er Öl auf Leinwand, plastische Strukturdarstellungen, Mischtechnik auf Leinwand oder Öl und Kupferpigment auf Leinwand.
8ev/Bild:Schirge)

Kölner Rundschau 30.4.96
KULTUR IM RHEIN-SIEG-KREIS
Romantische Idylle als Illusion entlarvt
gw Lohmar. Nicht erst zehn Jahre nach Tschernobyl, wieder Maler Hans Kohl es meint, stellt sich die Frage: "Kann man heutzutage noch Landschaft malen? Und ist die Idylle in den Impressionen des Naturalisten nicht eine trügerische Illusion? Zumindest für sich selbst hat Hans Kohl (53) aus Neuhonrath eine Möglichkeit gefunden, seinen romantischen Träumen nachzugeben und sich dennoch nicht an der Problematik einer gefährdeten, wenn nicht zerstörten Natur
"vorbeizumalen" wie er selbst formuliert. Die Ergebnisse seiner Gratwanderung zwischen Naturalismus und Realismus sind bis zum
24. Mai in der Lohmarer Villa Therese zu sehen.
Die Bilder verdeutlichen jene labile Balance zwischen Natur und Zivilisation, vor allen in dem Triptychon "Wald heute", das in seinem Mittelteil nur noch mahnend in den grauen Himmel ragende Baumstümpfe zeigt, während in anderen Bildern das Ende dieses Zweikampfes nicht abzusehen ist. Da durchbricht die Natur eine morsche Mauer, die ihrerseits wiederum in die Wildnis vordringt.
Das sind alles keine neuen Bildideen, das hat der Betrachter schon lange vor Tschernobyl gesehen.
Neu ist allenfalls die Technik,mit der Hans Kohl Werke von bemerkenswerter Suggestionskraft schafft. Aber das ist schließlich sein Metier. Als Theatermaler bei den Bühnen der Stadt Köln ist die
Illusion, die Vortäuschung von räumlicher Tiefe sein Handwerk. So sind auch seine Bilder wie Kulissen aufgebaut,mit deutlichen Vordergrund, der wie Fenster den Blick in die Tiefe führt. Dabei bedient sich Kohl häufig seiner plastischen Strukturmalerei, die seine Mauern beinahe reliefartig vorspringen lassen, während die Landschaft dahinter atmosphärisch zurücktritt. [...]


Lohmarer Stadtanzeiger April 1996
Gemäldeausstellung in der Villa Therese
Hans Kohl zeigt " Landschaft und Umwelt"
Von Jürgen Morich
"Ein nicht mehr gutzumachender Eingriff in die Natur" wäre es,
wenn die Naafbachtalsperre tatsächlich gebaut würde, meinte der Maler Hans Kohl bei der Eröffnung seiner Ausstellung in der Lohmarer Bücherei. Viele der über dreißig ausgestellten Bilder zeigen denn auch Motive aus dem Naafbachtal, in dem der seit 1987 in Neuhonrath lebende Künstler oft zu Fuß unterwegs ist. Noch viel größere Bilder malt der 53-jährige Künstler in Köln: Seit 1985 ist er Erster Theatermaler bei den Städtischen Bühnen. Seine Bilder signiert er gut lesbar mit "H. Kohl", einen Namen,den man schon vielfach in anderem Zusammenhang gelesen hat...


Dürener Zeitung 1984
Stadt Nideggen und Museumsverein
Saison eröffnet
Im Dürener Tor
Nideggen.- Die Ausstellungssaison im Dürener Tor in Nideggen ist eröffnet. Die erste Ausstellung im Jahresprogramm bestreiten der Hürther Hans Kohl und der Niederauer Designer Rolf Lock.
Der 29jährige Dürener befaßt sich hauptsächlich mit Plastiken.
Aus Metall, Holz, Ton oder Stein formt er seine Figuren. Tiermotive wechseln ab mit abstrakten Darstellungen. Viel Wert legt Rolf Lock
auf die ausgefeilte Darstellung seiner Arbeiten. [...]
Die gleiche Grundeinstellung scheint der 41jährige Hans Kohl zu seinen Arbeiten zu haben. Er will Eindrücke, die er gewonnen hat, vermitteln. Der Betrachter wird bei seinen Werken nicht vor die schwierige Aufgabe gestellt , zu erraten, was der Künstler meint. Kohl hat sich mit besonderer Sorgfalt Motive aus seiner näheren Heimat ausgesucht, die er in Öl festgehalten hat. Straßenzüge in Bliesheim, das Severins-Tor in Köln oder auch das Dürener Tor in Nideggen hat er in seinen Arbeiten festgehalten. Mit viel Liebe zum Detail stellt er auch Landschaften dar, wobei es ihm besonders darauf ankommt, die Stimmung wiederzugeben. Hervorzuheben sind hier seine "Meeres-Bilder", bei denen es ihm trefflich gelungen ist, das leichte , sanfte Spiel der Wellen aber auch die Härte und Brutalität der See dem Betrachter nahe zu bringen.